von

LEWIS

Veröffentlicht am

April 3, 2019

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Content Marketing

Im Content-Marketing zählt Qualität mehr als Quantität – trotzdem kommt man nicht daran vorbei, regelmäßig neuen hochwertigen Content online zu stellen. Doch wer öfters über ein begrenztes Fachgebiet berichtet, läuft schnell Gefahr, sich zu wiederholen oder schlichtweg kein neues Thema zu finden. Damit Sie gar nicht erst in diese Verlegenheit kommen, haben wir 13 Strategien zur effektiven Themenfindung zusammengestellt.


Content Marketing sollte im Idealfall nicht werblich sein – aber das heißt nicht, dass sich die Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens bei der Ideensuche beiseitelassen müssen. Im Gegenteil: Die folgenden sieben Anregungen bauen auf dem Vorhandensein speziellen Fachwissens auf.

  1. Key Features und Benefits:  Allzu direkte Verweise auf die Produkte und Dienstleistungen Ihres Unternehmens mögen tabu sein, etwas allgemeinere Fragestellungen sind es aber keineswegs: Was kann Ihre Firma, was andere nicht zu bieten haben? Auf welche Anforderungen hat sie damit ursprünglich einmal reagiert? Historische Fakten und Anekdoten bieten sich als Aufhänger für solche Geschichten an.
  2. Gegenargumente aus Verkaufsverhandlungen:Jeder Vertriebler kennt die Einwände, mit denen Kunden die Notwendigkeit einer Anschaffung herunterspielen oder rundweg bestreiten. Content, der diese Argumentation aus Kundensicht aufgreift und fachgerecht entkräftet, ist daher ein hervorragendes Mittel, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  3. Tipps und Tricks:In jedem Unternehmen schlummert ein gewaltiges Wissensreservoir, das es anzuzapfen gilt. Besonders interessante Ideengeber sind Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt und solche aus der Produktentwicklung: Mit ihrem Input lassen sich nützliche Inhalte mit großem Praxisbezug generieren.
  4. Interessante Anwendungsbeispiele:Fallstudien sind ein nützliches Vertriebsinstrument, aber für die Contenterstellung müssen Sie noch einen Schritt weiterdenken: Gibt es Praxisbeispiele und Nutzungsszenarien, die so außergewöhnlich sind, dass sie aufhorchen lassen?
  5. Statistiken, Studien, Benchmarks:Wenn eine Statistik oder eine Studie Sie neugierig macht, zögern sie nicht, darüber zu schreiben: Selbst wenn die Konkurrenz sie in Auftrag gegeben hat, können Sie das Thema immer noch aus einer anderen Perspektive beleuchten oder noch tiefer in die Materie eindringen. Wie immer, wenn sie externes Material verwenden: Korrektes Zitieren nicht vergessen!
  6. Interviews mit Kunden, Partnern und Meinungsbildnern:Nutzen Sie Ihre Kontakte und geben Sie das Fachwissen weiter.
  7. In jeder Branche werden Menschen mit besonderen Kenntnissen und Talenten gebraucht. Das gilt auch für Ihre Kunden – also rücken Sie einfach mal diese besonderen Eigenschaften in den Blickpunkt.SEHEN SIE DIE WELT MIT ANDEREN AUGENWenn man mal keine neue Idee hat, genügt es manchmal, aus einem neuen Blickwinkel auf altbekannte Sachverhalte zu blicken. Oft ergeben sich dann völlig neue Perspektiven. Die folgenden sechs Ideen sind keine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur abwechslungsreichen Content-Erstellung – sondern eine Anregung, wie man es auch machen könnte. Lassen Sie sich inspirieren!
  8. Ein Leben ohne…:Was wäre anders, wenn es Ihr Produkt nicht gäbe? Wen würde das besonders stark betreffen, und wie würde sich das Leben dieser Menschen verändern?
  9. Denken Sie voraus:Wie wird sich Ihr Produkt in Zukunft verändern? Welche gesellschaftlichen Trends oder technologischen Umbrüche werden dabei eine Rolle spielen? Und wie wirkt es seinerseits auf diese Veränderungen zurück?
  10. Stellen Sie sich vor, eine Person aus der Geschichte hätte Ihr Produkt in die Finger bekommen. Hätte das den Lauf der Geschichte verändert? Und wie würde unsere Welt dann heute wohl aussehen? Das Gedankenspiel funktioniert auch mit fiktiven Figuren: Hätte der Film oder Roman vielleicht ganz anders ausgehen können, hätte der Protagonist nur X oder Y zur Hand gehabt?
  11. Erklären Sie Ihr Produkt einem Menschen aus dem 19. Jahrhundert: Dieser Trick zwingt Sie dazu, auf Fachchinesisch und Marketingfloskeln zu verzichten und den Nutzen Ihres Produkts in einfachen Worten zu erklären. Ihr hypothetischer Gesprächspartner kann genauso gut jemand aus den 1970er Jahren sein oder ein Kind, aber das 19. Jahrhundert bietet gerade für Technologiethemen einen entscheidenden Vorteil: Zwar war das digitale Zeitalter noch lange nicht angebrochen, aber die Prinzipien der Mechanik waren allgemein bekannt und verstanden – und die eignen sich hervorragend für anschauliche Analogien.
  12. Welches Tier könnte mein Produkt sein? Zugegeben, das hört sich erstmal weit hergeholt an. Es hilft aber dabei, sich die besonderen Eigenschaften einer Sache vor Augen zu führen und selbst abstrakte Sachverhalte mit Leben zu füllen.
  13. Blättern Sie nach dem Zufallsprinzip durchs Wörterbuch und tippen Sie auf ein Wort. Und jetzt versuchen Sie mal, Ihr Produkt zu diesem Begriff in Beziehung zu setzen. Ziel ist es nicht, krampfhaft Bezüge herzustellen, wo es keine gibt. Vielmehr geht es darum, aus alten Denkgewohnheiten auszubrechen und die Phantasie anzuregen.

 

Kurz und gut: Schreibblockaden sind etwas völlig Normales, man muss nur richtig mit ihnen umgehen: Statt auf den Kuss der Muse zu warten, nehmen Sie doch einfach ab und zu diese Liste zur Hand. Wahrscheinlich sind schon bei der ersten Lektüre eigene Ideen gekommen, wie Sie Ihre Inhalte noch abwechslungsreicher gestalten können.

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