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Pressemitteilung

Veröffentlicht am

December 25, 2012

Tags

Awareness, Kommunikationsstrategie, Stand Up Paddling, Surfing, Windsurfing


Die beiden ersten großen Messen der Saison (BOOT Düsseldorf und ISPO München) gelten traditionell als Gradmesser für die kommenden (Wasser-)Sporttrends. Einer der Sieger in Sachen Publikumszuspruch und Medieninteresse ist Stand Up Paddling – kurz SUP. Dieser Sport, bei dem man auf dem Surfbrett steht und nicht mit den Händen, sondern einem Stechpaddel paddelt, ist die derzeit am schnellsten wachsende Wassersportart weltweit. Auch in unseren Breiten steigt die Zahl der SUP-Anhänger stetig. Grund genug also, sich etwas näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Stand Up Paddling ist mehr als nur Pausenfüller für Wellenreiter und Windsurfer, wenn gerade keine optimalen Bedingungen vorherrschen. Denn besonders Großstadtsurfer, die keine direkte Anbindung zu Wellen, Wind und Wasser haben, kommen auf Seen oder Flüssen auf ihre Kosten. Die obligatorische Prise authentischen Surf-Lifestyle gibt es gratis dazu. Nicht von ungefähr setzt gerade die Windsurfindustrie hohe Erwartungen in diese Sportart. Denn mittlerweile hat sich diese Branche selbst überholt und auf höher, schneller, weiter folgte die Ernüchterung: Zwar war die Qualität der Ausrüstung noch nie so gut wie heute, anderseits aber auch noch nie so teuer. Zu technisch, zu kompliziert – die Einfachheit früherer Tage ist auf der Strecke geblieben und der potentielle Nachwuchs sieht sich sehr zum Leidwesen der Industrie nach anderweitigen Betätigungen um. Vor diesem Hintergrund kommt eine neue Brettsportart natürlich wie gerufen. Fast alle der etablierten Marken haben ihr Produktportfolio um SUP-Boards erweitert und stellen das Gros der Hersteller in diesem Segment. Die Absatzzahlen in den USA, wo schätzungsweise 50.000 Boards pro Jahr verkauft werden (rund 50 Prozent davon an Frauen), lassen Produzenten optimistisch in die Zukunft  blicken und von den glorreichen alten Zeiten träumen. Das Know How, die Erfahrung und die Produktionsanlagen sind vorhanden – ohne Zweifel haben die Vertreter der Windsurfindustrie die größten Chancen vom Stand Up Paddling Boom zu profitieren. Sie stehen allerdings auch vor der größten Herausforderung: Wie gelangt man mit der neuen Sportart zurück zu alter Stärke? Bisher scheint dies ist ein langer und steiniger Weg zu werden, denn aktuell verfährt man streng nach alten Branchenmustern und agiert und kommuniziert in einem mehr oder weniger geschlossenen Kreis mit beinahe beängstigender Konsequenz an möglichen neuen Zielgruppen vorbei. Ein Blick über den Tellerrand? Fehlanzeige! Die entsprechenden Marken werden in Deutschland außerhalb ihrer klassischen Umfelder nicht als solche wahrgenommen. Es fehlt schlicht die nötige Awareness. Natürlich ist es wichtig, die eigene Kernzielgruppe der Surfer und Windsurfer als potentielle Ein- und Umsteiger zu erreichen. Aber damit ist es heutzutage nicht mehr getan. Trends kommen und gehen, relevante Sportarten bleiben – um so wichtiger ist es daher, schon früh die ausgetretenen Pfade zu verlassen und den bisherigen Wirkungskreis zu erweitern, um neue Zielgruppen für den Sport und letztendlich für die eigene Marke zu erschließen. Raus aus der Nische, rein ins richtige Leben: Es gilt, die Einfachheit und den Spirit dieser jungen Sportart auch außerhalb des Windsurfkosmos spür- und erlebbar zu machen. Wer sind meine Stakeholder? Wen kann ich wie als Influencer einsetzen? Investiere ich in Social Media? Die Kommunikationskanäle und -möglichkeiten sind so vielfältig wie die Sportart selbst. SUP-Events und Testveranstaltungen machen selbstverständlich Sinn, denn only trying is believing. Aber sie sollten Teil eines zielgerichteten Maßnahmenpakets sein, eingebettet in eine nachhaltige Kommunikationsstrategie. Nur so lässt sich die Awareness für diese Sportart – und damit auch die Relevanz der jeweiligen Marke – langfristig und vor allem glaubwürdig über die Grenzen der bisherigen Kernzielgruppe hinweg verankern und entsprechend steigern. Gleiches gilt im übrigen auch für die Kanu- und Kajakindustrie sowie die klassische Outdoor-Industrie: Mit SUP eröffnet sich hier ein neues Betätigungsfeld. Denn die Paddler haben Bedarf an Touring Know how, Zubehör und Ausrüstung, wie beispielsweise Funktionskleidung oder Sonnenschutz-Equipment. Darüber hinaus bietet der ganzheitliche Ansatz beim Stand Up Paddling der Fitnessbranche die Chance dem Kunden ohne viel Aufwand ein ausgewogenes Training an der frischen Luft anzubieten – man muss sich „nur“ der potentiellen neuen Zielgruppe bewusst werden. Mehr Infos zum Trendsport Stand Up Paddling finden Sie übrigens im Standup Magazin.

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