von

LEWIS

Veröffentlicht am

October 18, 2018

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Wenn im Handel gilt „Der Kunde ist König“, muss es in der Tourismusbranche heißen „Der Reisegast ist Kaiser“. Im Blogpost haben wir bereits erläutert, wie wichtig Content Marketing in der sich stetig wandelnden Reiseindustrie ist. Passagiere, Hotelgäste und Co. sind, na klar, immer online-affiner, mobiler und besser vernetzt. Dem muss auch die Kommunikation Rechnung tragen, denn nur so lassen sich Kunden finden und binden. Doch wie funktioniert wirklich effizientes Tourismus Content Marketing? Worauf sollten Sie achten? Die folgenden Tipps zeigen, wie sich die Zielgruppe mit passendem Content ansprechen, unterhalten und informieren lässt. Denn zielgerichtete, personalisierte Inhalte sind das A und O im Tourismus 2014.


Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Marketingtechnologie-Anbieters Silverpop wünscht sich jeder dritte Internetnutzer personalisierten Content, der auf die eigenen Interessen zugeschnittenen ist. Um diesem Anliegen Rechnung zu tragen, sollten Unternehmen und Reiseanbieter strategisch und zielgerichtet vorgehen. Hierbei geht es beispielsweise darum, die Reichweite und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, das Image zu verbessern oder zu festigen sowie im Bestfall Leads zu generieren. Erst hochwertiger Content macht Kampagnen viral und erfolgreich. Grundlage hierfür ist die Beantwortung der folgenden Fragen: Welche Inhalte sind sinnvoll? Was interessiert die jeweilige Zielgruppe? Welchen, Nutzen oder Mehrwert hat der Leser? Ist der Content miserabel, steht die Reise zum Erfolg unter einem denkbar schlechten Stern. Die folgenden vier Tipps sind der ideale Reisebegleiter:

1. Geben Sie Ihrem Blog Persönlichkeit Besonders gut lassen sich relevante Informationen über einen Blog verbreiten: Inhalte können via Social Plug-Ins wie Facebook, Twitter oder google+ einfach gestreut, geliked oder geteilt werden. Und gleichzeitig versorgen Sie Ihre Website mit aktuellen Inhalten. Ein gutes Beispiel für einen inhaltlich fundierten und durchdacht strukturierten Blog liefert der Robinson Clubblog. Die Macher haben erkannt, dass Rezensionen oder Erfahrungsberichte Reisebuchungen stark beeinflussen, da sie die Glaubwürdigkeit untermauern. Deshalb schreiben beim Clubblog Gäste für Gäste und teilen so persönliche Erfahrungen und Meinungen. Ein weiteres Beispiel ist der Lufthansa-Blog, bei dem Mitarbeiter aus ihrem Joballtag im Ausland berichten. Weitere Ideen für relevante und gute Blog-Inhalte sind Ratgebertexte à la „Was gehört in die Reiseapotheke?“, Sightseeing-Tipps „24 Stunden in …“ oder ein Reiseknigge „In … bitte beachten!“. Die wichtigste Prämisse: Der Blog bietet dem Leser einen Mehrwert, ein Aha-Erlebnis.

2. Erzählen Sie Geschichten Guter Content hat viele Gesichter: Er kommt daher als witziger Blog, spannendes Video oder tolle Bilderserie. Multimedia-Inhalte machen die Marke greifbar und vertraut. Ein Beispiel ist der Youtube-Channel des Robinson Clubs. Was erleben die Kollegen im Ausland? Wie sehen die Clubs, Hotels und Umgebungen aus? Erzählen Sie Geschichten! Teilen Sie Stories über Ihr Unternehmen und das Thema Reisen. Weitere Ideen sind Experteninterviews, Umfragevideos oder die Miteinbeziehung von Mitarbeitern beispielsweise in Videosequenzen eines persönlichen Jobtagebuchs. Sie können auch noch einen Schritt weiter gehen: Kunden senden ihr schönstes Urlaubsvideo ein, die User stimmen fleißig für den besten Beitrag, dem Gewinner winkt eine Reise.

3. Setzen Sie auf Bilder und Infografiken Eine weitere Möglichkeit, Inhalte zu visualisieren, die Vorstellungskraft anzuregen und Gefühle anzusprechen, sind Bilderstrecken oder Infografiken. Ein Beispiel: simyo, der erste reine Online-Mobilfunkanbieter, hatte sich eine Umfrage zum Thema „Mobile Liebe. Schluss machen per SMS oder Heiratsantrag per Smartphone? Was ist für die Deutschen okay und was nicht?“ ausgedacht. Hierfür erstellte das Unternehmen eine Infografik nebst Artikel. Diverse soziale Medien, die Bild-Zeitung und bild.de berichteten über die Aktion. Noch eine Idee: Auf Plattformen wie Pinterest oder Instagram lassen sich die schönstenUrlaubsorte, Strände oder Hotelausblicke präsentieren oder Hotels in Bereiche wie Design, Sport, Wellness oder Golf kategorisieren.

4. E-Mail-Aktionen, Apps und E-Magazine nicht vergessen Denken Sie nicht nur an TripAdvisor, Twitter, Facebook und Co. Auch E-Mails sind nach wie vor wichtig und populär. Erst durch sie werden Newsletter persönlich, Ansprachen zielgruppenspezifisch und der Kundenkontakt gestärkt. Oder wie wäre es mit einer Reise-App mit ausgefallenen Funktionen? So können Sie die Brand Awareness steigern und die Leadgenerierung optimieren. Für den direkten Austausch mit Kunden oder Interessenten über Inhalte, Studien, Services und News rund ums Unternehmen eignet sich auch eine digitale Zeitschrift. Immerhin liest jeder dritte deutsche Internetnutzer seine Zeitungen und Zeitschriften laut W3B-Report mittlerweile ausschließlich digital. Ein gutes Beispiel für ein derartiges E-Paper ist das Salzburgerland Magazin. Die vorangegangenen Ausführungen haben gezeigt, dass es viele verschiedene Möglichkeiten und Kanäle gibt, um Content zu verbreiten. Ein Hauptaugenmerk sollte jedoch immer auf der Qualität und Fokussierung der jeweiligen Inhalte liegen. Wissen Sie bereits, womit Sie künftig punkten wollen? Content Marketing muss durchdacht und individuell geplant sein – egal ob im Tourismus oder in einer anderen Branche. Wir helfen Ihnen gerne mit neuen Ideen und Inhalten. Weitere Informationen zum Thema Content Marketing finden Sie hier.

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