von

Lewis Communications

Veröffentlicht am

May 27, 2019

Tags

Willkommen in der LEWIS Content Corner, unserer neuesten Blog-Serie, die sich der Analyse der wilden Welt des Content Marketings widmet. In den kommenden Beiträgen werden wir uns damit befassen, inwiefern Content eine zentrale und übergreifende Rolle im Kontext von Agenturservices spielt. Zunächst beschäftigen wir uns mit der Beziehung von Content und Search Engine Optimization (SEO).


Netflix-Shows scheinen die neueste Modeerscheinung unserer Unterhaltungskultur zu sein. Vor allem mit Marie Kondo und ihrer Sendung „Aufräumen mit Marie Kondo“ hat uns die beliebte Streaming-Plattform ein echtes Geschenk gemacht. Darin bringt sie die Zuschauer dazu, Chaos und Unordnung zu beseitigen und im Zuge dessen die Dinge in ihrem Leben zu identifizieren, die ihnen „Freude machen“. Viele Zuschauer haben Kondos Praxis als Leitfaden für ihre eigene Ordnung übernommen, dabei ist eine ganz ähnliche Methode bereits seit Jahren praktisch jedem bekannt: die von Google.

Das bedeutet natürlich nicht, dass alle Google-Mitarbeiter über perfekt organisierte Schränke verfügen. Vielmehr setzt die Plattform selbst ein Content-Auswahlsystem ein, das die hochwertigsten Inhalte für die erste Seite priorisiert. Googles Algorithmus zur Inhaltsauswahl stellt Marken vor Chancen und Herausforderungen zugleich – wie genau zeigen Sie Google, dass Ihr Blog, E-Book, Ihre Website oder was auch immer den Lesern Freude bereitet? Die Antwort: durch Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Laut Definition von Moz.com ist SEO „die Praxis der Erhöhung der Quantität und Qualität des Traffics auf Ihrer Website durch organische Suchmaschinenergebnisse“. SEO steht in einer sehr dynamischen und zentralen Beziehung zu Inhalten, da es einen Wert schaffen oder unterschlagen kann und darüber entscheidet, ob Ihr Content tatsächlich von Ihrer Zielgruppe angesehen und gelesen wird. SEO ist also eine Art Marie Kondo für Ihre unorganisierte Content-Schublade, ohne die Ihre Content-Perlen auf den nicht hinteren Ergebnisseiten von Google unbemerkt bleiben. Mit SEO wird Google hingegen feststellen, dass Ihre Inhalte den Lesern einen Mehrwert bieten und sie auf Seite eins der Suchergebnisse platzieren.

Aber wie genau unterziehen Sie Ihre Inhalte der Kondo-Methode? Hier sind ein paar Taktiken, die Sie im Rahmen ihrer SEO-Aktivitäten anwenden können, um Ihre Inhalte auf der ersten Seite zu positionieren:

 

Keyword Gap Analyse & Keyword Recherche der Wettbewerber

Wenn Sie eine SEO-Strategie entwickeln, sollten Sie immer mit einer Keyword-Gap-Analyse und Keyword-Recherche bei einem erfolgreichen Wettbewerber beginnen. Diese dient dann als Benchmark und zeigt Ihnen, welche Keywords Sie verwenden müssen und wie Sie Ihre Marke, Ihren Content und ihre SEO-Strategie optimieren können. Die Analyse dient Ihner Orientierung, wenn es darum geht, Content zu planen, zu kreieren und zu distribuieren.

 

Pipeline-Planung / Platzierung des Contents

Nachdem Sie die Keywords identifiziert haben, richten Sie Ihre vierteljährliche oder monatliche Content-Pipeline entsprechend ein. Wählen Sie die Top fünf bis zehn Keywords und Phrasen aus Ihrer Analyse und erstellen Sie je ein Thema für den Blog, das diese Keywords aufgreift. Auf diese Weise generieren Sie von Anfang an Inhalte mit SEO-Relevanz.

 

Inhaltscluster

Clusterbildung bedeutet, gleiche Dinge zusammenzuführen. Das gilt auch für Content Cluster, eine SEO-Taktik, die darauf abzielt, einen roten Faden zu spinnen, der alle relevanten Inhalte Ihrer Marke verbindet. Nehmen wir als Beispiel eine Cybersicherheitsmarke. Wenn diese Firma einen Blogtext mit dem Titel „Was ist Ransomware“ verfasst, sollte der Blog Hyperlinks zu vorab identifizierten Keywords oder Keyphrasen enthalten. Die Hyperlinks sollten auf eine Lösungsbeschreibung zu Ransomware verweisen, diese wiederum auf eine Produktseite zum Schutz vor Ransomware usw. Ein solches Vorgehen wird auch als Content-Cluster bezeichnet, der vollständig auf keywordstarke Ankertexte aufbaut und der sich strategisch auf Keyword-Mappings der Hauptkategorie bezieht. Kurz gesagt: Hier werden Hyperlinks smart eingesetzt.

 

Optimierungen auf der Seite

Sobald der erste Entwurf fertig ist, empfiehlt es sich, einen Schritt zurückzutreten, die Arbeit auf Fehler zu überprüfen und erforderliche Änderungen vorzunehmen. Zugleich sollten Sie Ihren Entwurf daraufhin überprüfen, ob er suchmaschinenfreundlich ist, also SEO-relevant. Folgende Parameter sind hier von besonderer Bedeutung:

Umfang des Inhalts (Ziel sind Entwürfe mit ca. 1.000 Wörtern), Verwendung von Keywords, zielgruppengerechte Titel-Tags und prägnante Meta-Beschreibungen. Diese helfen Ihren Inhalten nicht nur, auf die erste Seite zu gelangen, sondern stellen auch sicher, dass sie dort gut aussehen und die richtigen Informationen im Voraus präsentieren.

Mithilfe dieser Methoden gelingt es, Ihre Inhalte an den Standards von Google auszurichten und ihnen den Weg auf die erste Seite zu ebnen. Wenn SEO und Content nahtlos Hand in Hand gehen, können sowohl die Autoren als auch die Leser mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Apropos Zusammenarbeit: Wenn Sie mehr über die Verbindung zwischen Content und SEO erfahren möchten, werfen Sie doch einen Blick in unser Whitepaper  „Content Distribution entlang der Customer Journey“.

 

Back to Blog

Do get in touch