von

Peter Manderfeld

Veröffentlicht am

October 20, 2014

Tags

Gadget, Public Relations


Spätestens dann, wenn ein PRler das Trainee-Dasein oder das Volontariat erfolgreich hinter sich gelassen hat, merkt er, dass der Job die eine oder andere Dienstreise mit sich bringt. Mit dem Flugzeug oder der Bahn geht es dann zum Kundentermin, Redaktionsbesuch oder zur Messe. Dauert der Trip länger, werden schnell mal die Smartphones gezückt, um die Reisezeit mit den Lieblingssongs, einem Spiel oder einem Video zu verkürzen (im Flieger selbstverständlich im Flugzeugmodus und nicht bei Start oder Landung). Klar, man könnte auch arbeiten…aber das klammern wir an dieser Stelle mal aus. Die Blogger von Übergrün haben sich hier dem Thema Reise-Gadgets gewidmet und dabei insbesondere den Reisekopfhörer Bose Quiet Comfort 15 unter die Lupe genommen. Vor allem die Kriterien Sound und Tragekomfort sind entscheidend, ebenso das Filtern der Umgebungsgeräusche. Wer also wissen möchte, ob das Ding etwas taugt, sollte den Link oben klicken.

Smartphone, Tablet, Smartlet oder doch Notebook für unterwegs?

Das ist eine Frage, die auch den Autor merklich umgetrieben hat. Warum? Weil es doch vor allem auf die Größe ankommt – size does matter! Das Smartphone scheidet bei längeren Reisen aufgrund des kleinen Screens schnell aus, vorausgesetzt es soll mehr als Musikwiedergabe leisten. Ein Notebook ist dagegen oft zu schwer, wenn man mal eben mit Handgepäck reisen möchte. Bleiben die Tablets. Doch: auch wenn „Tablet“ der Übergriff für eine Gerätekategorie ist, gibt es einige Unterscheidungsmerkmale, die das Anwendungsszenario beeinflussen. Die gängigen Displaygrößen sind 5-Zoll, wie beim Samsung Galaxy Note (ich zähl das hier mal mit dazu), 7-Zoll, das Nexus 7 ist dafür ein gutes Beispiel, und 10 Zoll. Das iPad dürfte der bekannteste Vertreter dieser Klasse sein. Letzterem haftet der Ruf als Couch-Lösung an, während das Galaxy Note für viele schwer einzuordnen ist: Als Smartphone zu groß, für ein Tablet zu klein. Die 7-Zoll-Geräte sind als Unterwegs-Gadget dagegen bestens geeignet.
Wer meint, damit sei die Sache klar, irrt gewaltig! Es gibt ja schließlich nicht nur ein einziges 7-Zoll-Tablet. Soll es ein Android-Gerät sein, oder möchte ich doch lieber iOS nutzen?  Das iPad mini spielt mit seinem knapp acht Zoll großen Display ja in der gleichen Liga. Ist sicherlich Geschmackssache. Allerdings bietet Apple ein besseres Content-Angebot. Mehr Apps sind für die Nutzung auf einem Tablet optimiert. Außerdem ist im Vergleich mit dem Google Play Store Cupertinos Angebot an Büchern, Filmen, Songs, Magazinen und Zeitschriften ein wahres Schlaraffenland. Zu guter Letzt gilt es zu überlegen, ob das Gerät der Wahl 3G-fähig sein soll, oder Wifi-only bietet. Da der mobile Einsatz bei 7-Zoll-Tablets in der Natur der Sache liegt, ist 3G sehr zu empfehlen. So kann der Nutzer ganz schnell auch am Gate oder am Bahnsteig problemlos im Web surfen – auch wenn kein Zugang zu einem WLAN-Hotspot besteht. Notlösung ist hier sicherlich Tethering für alle, die das Smartphone parallel in der Tasche haben. Das ist aber unkomfortabel, nervt auf Dauer und saugt am Smartphone-Akku. Wichtige Randnotiz: 3G bedeutet teilweise einen erheblichen Preisunterschied.

Fazit Wenn es um Reisen mit Handgepäck geht, haben 7-Zoll Tablets die Nase vorn. Welches Gerät davon das Beste für den individuellen Einsatz ist, entscheidet wie so oft der Anwendungsbereich und der Geldbeutel.

 

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