von

LEWIS

Veröffentlicht am

October 20, 2018

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Diesen Satz hat der ein oder andere von uns wahrscheinlich schon von seinem Kunden gehört. Und der Wunsch des Unternehmens kommt natürlich nicht von ungefähr. So sind die Deutschen schon als TV-Liebhaber zu bezeichnen, verbringen sie doch durchschnittlich immerhin um die 225 Minuten pro Tag vor der Mattscheibe. Das macht das Fernsehen zu einem so interessanten Medium für Unternehmen, die eine breite Zielgruppe erreichen möchten. Aber wie schafft man es ins Fernsehen, wenn es sich nicht gerade um Mercedes Benz handelt, die gerade das erste fliegende Auto auf den Markt gebracht haben? Fernsehen gilt als das „ultimative“ Medium für Unternehmen mit einer breiten Zielgruppe. In die Zeitung kommt schließlich jeder! Naja, so einfach ist das natürlich nicht, aber TV ist ein Medium, das definitiv nicht vernachlässigt werden sollte. Wie wir in den letzten Wochen schmerzlich feststellen mussten, lesen immer weniger Leute gedruckte Zeitungen und der Markt ist folglich gezwungen, sich neu zu ordnen. Die Zuschauerzahlen beim Fernsehen hingegen sprechen eine andere Sprache – hier hat sich die Nutzungsdauer trotz Internet in den vergangenen Jahren sogar deutlich gesteigert. Und der Gewinner ist…? Welche Möglichkeiten haben Unternehmen nun, sich im Fernsehen zu positionieren? Consumer-Unternehmen, die ein beliebtes Produkt herstellen, haben es hier „relativ“ einfach. Viele Senderformate bieten die Möglichkeit an, Produkte in Gewinnspielen zu verlosen. Hierdurch erhöht sich die Sichtbarkeit des Produkts, ähnlich wie beim allseits bekannten Product Placement. Allerdings lassen sich hierbei keine umfangreichen Informationen vermitteln. Im Glücksfall wird das Unternehmen genannt und das Produkt kurz umrissen. Content is Key Bietet man Redakteuren direkt Informationen über ein Produkt oder über ein Unternehmen an, sollte man sich genau überlegen, was man offeriert. Einfach Inhalte in einer Pressemeldung zur Verfügung zu stellen, wird selten zum Erfolg führen. Redakteure wahllos auf undifferenzierte Presseverteiler zu setzen, wird nur wenige begeistern und die Unternehmensnachrichten auf direktem Weg in den Spamfolder leiten. Die folgenden Kriterien helfen dabei zu evaluieren, ob die Informationen „Fernseh-tauglich“ sind:

  • Schlagwort Innovation: Handelt es sich bei der Information wirklich um etwas Neues, das in dieser Form einzigartig und besonders ist?
  • Lohnt es sich, das Produkt/ die Neuheit visuell darzustellen, bzw. gibt es bereits bestehendes visuelles Material?
  • Hat die Information das Potenzial Menschen zu bewegen oder gibt sie Zuschauern die Möglichkeit, einen Bezug zu entwickeln?
  • Bietet der Beitrag kontroverse Inhalte, Statements die zur Diskussionen anregen?
  • Hat die Information/ das Produkt Auswirkungen auf den Markt oder die Region?

Zu unwichtig fürs Fernsehen? Für große, bekannte Unternehmen ist es meist leichter, sich über das bewegte Bild zu präsentieren. Kleinere, mittelständische Unternehmen hingegen befürchten, nicht relevant genug für das Massenmedium zu sein. Das kann aber eine Fehleinschätzung sein. Neben bundesweiten Sendern wie ProSieben, RTL oder ARD bieten regionale Sender Unternehmen oft bessere Chancen, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Hat die Story einen starken lokalen Bezug, sind regionale Sender oft zu begeistern. Hier ist zum Beispiel der Ausbau eines Unternehmens ein interessanter Aufhänger, wenn lokale Arbeitsplätze geschaffen werden. Footage bereit stellen Einen TV-Beitrag zu erstellen, ist oft sehr zeitaufwändig für Redakteure. Eine Möglichkeit die Story dem Redakteur schmackhafter zu machen, besteht darin, ihm die Arbeit zu erleichtern und zu einem gewissen Punkt abzunehmen. Sender übernehmen selten von Unternehmen komplett vorproduzierte Beiträge, greifen aber gerne auf Footage zurück. Hierbei handelt es sich um Rohmaterial, ungeschnittene Filme, aus dem der Redakteur Sequenzen ausschneiden und mit selbst gedrehtem Material zu einem Beitrag erstellen kann. Die fertige Story Manche Sender wie N24 oder RTL beziehen Beiträge von externen Produktionsfirmen. Ein beliebtes Format, das auf externe Beiträge zurückgreift, ist zum Beispiel Galileo auf ProSieben. Deshalb sind Kontakte zu diesen Firmen wichtig. Beiträge werden teils von den Sendeformaten bestellt – mit der richtigen Story besteht also die Möglichkeit, die Firma zu platzieren oder das Produkt darzustellen. Eine andere Möglichkeit ist es, einen Beitrag in Auftrag zu geben. Hier besteht aber die große Gefahr, dass das „Filmchen“ zu einem Unternehmensfilm verkommt, der eher für die werbliche Nutzung geeignet ist. Um ernst genommen zu werden, sollte jedoch ein gewisses Maß an Neutralität gewährleistet werden.

Fazit Die Deutschen empfangen durchschnittlich 80 Programme pro Haushalt und das Medium Fernsehen erfreut sich immer noch höchster Beliebtheit. Oft schrecken gerade kleinere Unternehmen vor dem Medium zurück, aber mit den richtig aufbereiteten Informationen ist keine Scheu notwendig. Es gibt mehrere Möglichkeiten seine Messages auf den Bildschirm zu bekommen – nur ist hier die richtige Strategie hilfreich.

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