von

LEWIS

Veröffentlicht am

October 17, 2018

Tags

christmas, LEWIS Communications, news


Hallo? Ah. Hallo! Ist also doch noch jemand online und liest mit. Ist ja immer so eine Sache mit den Feiertagen auf der einen Seite und dem aktuellen Tagesgeschehen auf der anderen. Zwischen Weihnachten und Neujahr scheint die Zeit oft still zu stehen: Geschäfte haben geschlossen, Städte sind wie ausgestorben, da alle Welt bei der Verwandtschaft zu Hause weilt, und die Regierung versucht, Reformen durchzudrücken, über die sich sonst ein Sturm der Entrüstung ergießen würde. Da stellt sich auch für uns die Frage: Lohnt sich am 27. Dezember überhaupt der Gang ins Büro? Sind nicht alle gut planenden Journalisten und Redakteure sowieso im wohlverdienten Urlaub – und gibt es in dieser Zeit überhaupt Leser für News und Beiträge? Oder bietet sich gerade jetzt die Chance, ein Thema an den Mann zu bringen? Schließlich sind gerade Tages- und Online-Medien gezwungen, täglich aktuell zu berichten, Weihnachten hin oder her. Und der satte und zufriedene Leser zu Hause hat endlich einmal Zeit zum ausgiebigen Lesen.

Die Meinungen gehen auseinander. Eine nicht-repräsentative Umfrage unter den verbliebenen PR-Professionals in unserem Münchner Büro ergab ein gemischtes Bild: Die einen plädieren dafür, über den Jahreswechsel keine News und Beiträge zu verbreiten. Denn kaum jemand ist in dieser Zeit verfügbar, weder in den Redaktionen noch bei den Lesern der jeweiligen Zielgruppe. Die andere Seite gibt zu bedenken, dass dadurch gleichzeitig nur wenig verwertbare Nachrichten vorhanden sind und sich die verbliebenen Leser und Redakteure über jede gute Geschichte freuen: Umfragen, Klickstrecken und audiovisuelle Beiträge sind unterhaltsam und werden vor allem über die Feiertage gern angenommen. Auch soziale Kanäle haben in dieser Zeit Hochkonjunktur. Unter dem Baum wird nicht weniger getwittert und gefacebookt als unter dem Jahr. Mein Fazit? Gute Geschichten werden immer gelesen, unabhängig vom Datum. Vor allem über soziale Kanäle wie Facebook und Twitter hat man zwischen den Jahren gute Chancen auf Leser. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt in dieser Zeit natürlich die Finger von größeren Geschichten wie Launches. Hier ist die Gefahr zu groß, dass es nicht gelesen wird und die Geschichte über die klassischen Wege untergeht. Und was auch bitte zu keiner Zeit mehr geht: die unvermeidlichen Jahresrückblicke und Ausblicke auf das kommende Jahr. Aber das ist dann wieder ein anderes Thema.

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