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Pressemitteilung

Veröffentlicht am

January 7, 2013

Tags

PR, Public Relations, visual, Visueller Content


2013 ist inzwischen eine gute Woche alt, und Hand aufs Herz: Welche guten Vorsätze haben den Neujahrskater überlebt und sind noch nicht gebrochen? Mein festes Vorhaben, dieses Jahr auf jeden Fall mehr Sport zu treiben, wartet jedenfalls noch beharrlich auf seine Umsetzung. Damit befinde ich mich immerhin in zweierlei Hinsicht in guter Gesellschaft: 51% meiner Mitbürger haben sich laut einer aktuellen Umfrage ebenfalls mehr Sport vorgenommen. Und auch nur die Hälfte von ihnen werden ihre guten Vorsätze sogar nach einem halben Jahr noch befolgen, wie die Rheinische Post schreibt. Damit sind wir auf dem Kontinent immer noch standfester als die Briten: Die Braunschweiger Zeitung zitiert eine Umfrage, nach der sogar 88% der Befragten in Großbritannien ihre Neujahrsvorsätze umgehend brechen. Vorsätze zum Jahreswechsel haben übrigens seit der Antike Tradition. Da dürfen natürlich auch die beruflichen Vorhaben nicht fehlen. Ich habe mir für 2013 bisher folgende PR-Vorsätze gefasst: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, also warum viel reden? Fotos und Grafiken können auf kleinstem Raum viel mehr Information bündeln als jeder Text. Bilder sind außerdem wahre Aufmerksamkeitsmagnete, besonders online. So erhalten bei Facebook beispielsweise Fotos rund 50% mehr Likes als reine Textpostings. Außerdem wirken sie emotionaler und ihre Inhalte werden vom Konsumenten schneller erfasst und besser behalten als Nachrichten in Textform. „Fakten, Fakten, Fakten!“ forderte einst FOCUS-Chefredakteur Markwort stellvertretend für seine Leser. Daraus wird mein zweiter PR-Vorsatz: Alles, was ich für meine Kunden tue, muss messbar sein. Die Zeiten, in denen sich PR mit dem Argument der fehlenden Messbarkeit und einem schwer greifbaren Image-Begriff aus der Affäre ziehen konnte, sind lange vorbei. Inzwischen sind für jeden Bedarf Werkzeuge vorhanden, mit denen sich die Wirksamkeit und die Effekte von Kampagnen und einzelnen Aktionen exakt ermitteln lassen, und zwar auf Basis definierter Ziele. Damit ziehen alle an einem Strang und können da nachjustieren, wo es wirklich etwas bringt. An den dritten Vorsatz erinnere ich mich fast jeden Abend: Wenn ich nämlich meiner kleinen Tochter eine Gutenachtgeschichte vorlese und sehe, wie sie gebannt an meinen Lippen hängt. In dieser Hinsicht sind kleine und große Menschen sehr ähnlich: Gute Geschichten packen sie alle. Dagegen käme wohl kaum ein Vater auf die Idee, seinem Spross ein informatives Produktdatenblatt vorzutragen. Wobei es sicherlich auf den Versuch ankäme, wenn es darum geht, dass der Nachwuchs zügig einschläft. Für die tägliche PR-Arbeit heißt das wiederum: Will ich die Adressaten meiner Inhalte nicht zügig in Morpheus’ Arme treiben, dann müssen meine Geschichten spannend sein und sich von reinen Feature-Listen lösen. Wie das aussehen kann, macht Coca Cola auf seiner Homepage schon vor. Die Liste könnte noch länger werden. Ich halte mich hier aber lieber an den Rat eines Psychologen, wie man es schafft, seine Vorsätze auch wirklich zu halten: Einfach nicht so viel vornehmen! Was haben Sie sich beruflich oder privat für 2013 vorgenommen? Und was stellen Sie an, um zu dem 50 Prozent zu gehören, die ihre Vorsätze halten?

WE DO. Public Relations

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