von

Dorothea Wilhelm

Veröffentlicht am

October 14, 2019

Tags

Facebook, Online Marketing

Wissen Sie, wie Sie Facebook-Gruppen sinnvoll in Ihren Marketing-Mix einbauen können, um so in den Dialog mit Ihrer Zielgruppe zu treten und vom Facebook-Algorithmus zu profitieren?


Eine organische Reichweite innerhalb von Facebook zu erzielen, ist 2019 keine leichte Aufgabe. Seit Jahren beschneidet die Plattform besonders die organische Reichweite von Fanpages. Letztes Jahr hat Mark Zuckerberg angekündigt, dass Beiträge von Freunden, der eigenen Familie und Gruppen nun verstärkt im News Feed angezeigt werden. Postings von Facebook-Seiten wandern dagegen in der Priorisierung immer weiter nach unten.

Das Engagement und die Reichweite in Gruppen ist jedoch riesig und wird laut Zuckerberg durch den Algorithmus weiter gepusht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Facebook-Gruppen nutzen können, um Kunden nachhaltig an Ihr Unternehmen oder Ihre Marke binden.

Hohes Engagement in den Gruppen

Wer einen Blick in aktive Facebook-Gruppen wirft, stellt schnell fest, dass User dort lebhaft diskutieren und Inhalte teilen.

Die Facebook-Gruppe als solche ersetzt inzwischen so manches Forum. Das Erfolgsrezept ist einfach: Der Nutzer ist eh auf Facebook unterwegs und muss kein separates Forum aufsuchen, um sich auszutauschen.

Facebook-Gruppen sind meist ein geschlossener Raum. Der Administrator schaltet neue Mitglieder manuell frei. In manchen Fällen müssen User vor dem Beitritt Fragen beantworten. So wird sichergestellt, dass neue Mitglieder auch wirklich zur Gruppe passen und ein ehrliches Interesse am jeweiligen Gruppenthema haben. Qualität geht dabei vor Quantität.

Das gilt auch für die Gruppengröße. Eine Gruppe muss nicht unbedingt groß sein, um lebendig zu sein . Wir von LEWIS haben die Erfahrung gemacht, dass in einer Facebook-Gruppe mit rund 3.000 Mitgliedern schnell bis zu 20.000 Interaktionen pro Monat zustande kommen.

Kundenbindung durch Facebook-Gruppen

Auch Unternehmen können eine eigene Facebook-Gruppe gründen und dann das Engagement nutzen. Wie nah die Gruppe dem Unternehmen oder der Marke kommt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Der deutsche Onlinelieferdienst Getnow.de informiert via seiner Facebook-Gruppe über neue Rabatt- und Gutscheincodes.

Urlaubs-Guru, ein Anbieter von günstigen Reisen, hat fünf eigene Facebook-Gruppen, in denen insgesamt knapp 30.000 Mitglieder über Wellness-Deals, Single- oder Städtereisen diskutieren. User erhalten Deals schneller, da sie sich dafür nicht durch die Urlaubs-Guru-Website klicken müssen.

Bevor Sie eine Community ins Leben rufen, empfehlen wir Ihnen, das Potenzial einer eigenen Facebook-Gruppe zu prüfen. Betreiben Sie Recherche: Suchen Sie bei Facebook nach dem zu Ihnen passenden Stichwort und treten Sie den relevanten Gruppen bei. Ein regelmäßiges Monitoring hilft, die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe zu verstehen und auf diese geschickt einzugehen.

Nach der ersten Analyse sollten Sie sich überlegen, wie Sie Ihre Gruppe strategisch nutzen möchten. Wir unterstützen Sie gerne bei der Erstellung einer Facebook-Gruppen-Strategie.

Facebook-Gruppen im B2B-Bereich

Zwar ist Facebook eine B2C-Plattform, doch Facebook-Gruppen können auch im B2B-Sektor sehr gut funktionieren. So lassen sich Gruppen zum Monitoring von Trends sowie zum Austausch mit Kollegen und Partnern nutzen. Die B2B-Gruppe aus Straubing hat es sich zum Ziel gemacht, Unternehmen aus der Region miteinander zu verknüpfen. Inzwischen sind auch monatliche Treffen geplant.

 

Fünf Tipps für eine erfolgreiche Gruppe

  1. Erst die Strategie, dann die Umsetzung: Ihre Facebook-Gruppe sollte auf Ihre Business-Ziele abgestimmt sein. Außerdem erfordert sie eine langfristige Content-Strategie sowie gewisse Ressourcen in-house. Wenn all das gewährleistet ist, können Sie in den direkten Austausch mit Ihrer Zielgruppe treten. LEWIS berät Sie gerne umfassend vorab und erarbeitet mit Ihnen ein Konzept zur Bespielung Ihrer eigenen Facebook-Gruppe.
  2. Dialog statt Monolog: Social Media sollte immer ein gelebter Dialog sein, kein einseitiger Monolog. Machen Sie es sich bewusst, dass eine Facebook-Gruppe Feedback der Community hervorbringen wird – egal ob positiv oder negativ.
  3. Authentizität: Wir alle mögen ehrliche, nahbare Unternehmen und Marken. Seien Sie in Ihrer Facebook-Gruppe so authentisch und ehrlich wie möglich. Kommunizieren Sie auf Augenhöhe mit den Nutzern. Legen Sie vorab Guidelines fest, die beschreiben, wie sich Administratoren in verschiedenen Situationen verhalten sollen. So vermeiden Sie negative Momente!
  4. Die richtige Verknüpfung macht’s: Das technische Set-Up muss stimmen. Damit der User Ihre Gruppe mit Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke in Verbindung bringt, muss die Gruppe mit Ihrer Facebook-Seite richtig verknüpft sein. So ist es direkt ersichtlich, dass Ihre Community eine Unternehmens- oder Marken-Gruppe ist. Eine Facebook-Gruppe hat oftmals auch Abstrahleffekte auf die Reichweite sowie das Fanwachstum der eigenen Facebook-Fanseite.
  5. Sharing is caring: Erst die Mitglieder machen Ihre Gruppe lebendig. Machen Sie die Gruppe deshalb über verschiedene Kanäle bekannt, angefangen vom Newsletter bis hin zur Einbindung auf Ihrer Website.

Sie spielen mit dem Gedanken, eine Facebook-Gruppe für Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu eröffnen? Wir unterstützen Sie gerne bei der Entwicklung einer passenden Facebook‑Gruppen-Strategie und helfen Ihnen, Ihre Gruppe zu bespielen, aber auch zu monitoren. Sprechen Sie uns gerne an.

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