von

LEWIS

Veröffentlicht am

October 18, 2018

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Audio-Branding

Ist Audio-Branding eigentlich die Wunderwaffe im Kampf um Aufmerksamkeit und Markenbekanntheit?


Kennen Sie das? Den ganzen Tag pfeifen Sie die Ohrwurmmelodie vom neuen Hundefutter oder Supershampoo? Sie sind genervt von den sich ständig wiederholenden Audiologos oder Jingles der werbetreibenden Unternehmen? Auch wenn Sie es gar nicht wollen: Die Musik verschwindet einfach nicht aus dem Kopf…

Das Problem: Dieser Dauerberieselung können Sie nur schwer entgehen. Selbst in der Werbepause auf dem Weg zum Kühlschrank wird der Fernsehzuschauer von irgendeiner Melodie verfolgt, denn Töne können Entfernungen und Hindernisse problemlos überbrücken. Ton lässt sich nicht aufhalten, zumindest schwieriger als Bilder. Vermutlich ist das auch der Grund, warum die meisten Wecker mit schrillen Tönen oder Musik aus den Träumen reißen und nicht mit Stroboskop-Lichteffekten.

Nun besinnen sich auch immer mehr Unternehmen auf die Macht der Töne: Sie setzen auf intelligentes Audio-Branding für ihre Marken. Und das hat seinen Grund: Musik weckt Emotionen. Musik verkauft Ideen, Produkte, Persönlichkeiten. Musik in Werbespots ist natürlich nicht neu. Aber nur die wenigsten Spots sind echte Audiologos, also Hörmarken, die eine Wiedererkennung der Marke bezwecken und auch erreichen.

 

Erkennen Sie, zu welcher Marke die folgenden Audiologos gehören?

Audiologos sind Start und Abschluss eines strategischen Konditionierungsprozesses für Marken und Botschaften. Sie senden positive Signale – in diversen, multimedialen Kanälen. Sie bereiten vor – auf die differenzierenden Leistungsversprechen, die emotionale Tiefe der Marke. Denn: In der Musik steckt die Kraft, die feinen Nuancen der Markenpositionierung auszuloten und zu bestimmen. Das ist vergleichbar mit einer bewusst ausgewählten Farbwelt im Corporate Design. So lässt sich beispielsweise durch die Art und Lautstärke der Musik das Alter der anvisierten Zielgruppe mehr oder weniger subtil vorgeben: Techno, Charts oder Hip Hop für die Jugend, Klassik für die ältere Bevölkerung, Rock für die goldene Mitte.

Wie gut Audiologos tatsächlich im Kopf bleiben, zeigt das folgende Quiz. Kennen Sie diese Marken?

 

Falls Sie sich nicht sicher sind: Am Ende dieses Blogposts finden Sie die Auflösung.

Marken stehen heutzutage vor der Herausforderung, ihre Botschaft, das Markenversprechen, einheitlich und durchgehend in einer Vielzahl von Kanälen zu kommunizieren. Dieser Mix aus Audio, Video und Inhalt muss dann der Zielgruppe in einem Meer an Botschaften auffallen – und das am besten positiv. Es ist daher nur logisch, dass Audiologos den gleichen Stellenwert einnehmen wie Markenkommunikationsstrategie und Corporate Design.

 

Wachsende Bedeutung von Audio Branding für Unternehmen

Durch die rasante Entwicklung der Medien in den vergangenen Jahrzehnten nimmt die Bedeutung des Tons immer mehr zu. Das beste Beispiel für die wachsende Popularität des Hörens sind vermutlich Hörbücher.

Doch wie wird „Audio“ in unserer heutigen Gesellschaft genutzt? Was hören die Deutschen? Mit welchen Geräten? In welchen Situationen? Radio im Auto, oder doch CD oder via Streaming auf dem Smartphone? Das Münchner Marktforschungsinstitut Facit Media Efficiency hat herausgefunden, dass sich Deutschland in zwei große Konsumentengruppen teilt: Rund 23,1 Millionen Menschen hören ausschließlich UKW-Radio und nutzen eigene Tonträger. Die übrigen 40,6 Millionen – fast zwei Drittel der Befragten – nutzen zusätzlich vor allem digitale Angebote wie Webradio, Radio-Apps oder Musik-Streaming. Zudem hören sie Radio und Co. auch auf Smartphones etc. Die mobile Audionutzung ist hierbei bedeutender als bislang angenommen, denn bereits 64 Prozent der Deutschen nutzen moderne Endgeräte, um sich Hörbücher, Podcasts und anderes anzuhören. Auch digitale und über das Internet verbreitete Angebote nehmen zu.

Was bedeutet das? Die digitale Transformation erstreckt sich über alle Bereiche der Kommunikation – und seit es möglich ist, Audio zu digitalisieren, hat sich auch hier eine enorme Revolution vollzogen: Anstatt einer Plattensammlung haben wir über das Internet heute Zugriff auf zigtausende Radiosender, Musik-Downloads oder gar Millionen Musiktitel. Audio umgibt uns überall: Wir hören Sprache, Musik, Klänge, Geräusche – in unserer schnellen lauten Gesellschaft inzwischen häufiger denn je. Stille Rückzugsorte werden zur Mangelware. Die Digitalisierung ist ein maßgebliches Kriterium für die moderne Nutzung von Audio: Zwar hören 76 Prozent der Befragten regelmäßig UKW-Radio und 65 Prozent Musik über eigene Tonträger. Aber bereits die Hälfte der Befragten nutzt regelmäßig auch Plattformen wie YouTube oder Vimeo zum Hören beziehungsweise Sehen von Musikvideos.

Insgesamt zeigt sich, dass Audio heute immer und überall genutzt wird: Es gibt keine „Audio-Verweigerer“, denn Klänge, Töne und insbesondere Musik sprechen Emotionen und unsere Erinnerungen an. Daher ist es nun an der Zeit für Unternehmen, Audiodienstleister und Sender, sich noch intensiver Gedanken über die Chancen zu machen, die Audio bietet – insbesondere über die digitalen Audiokanäle. Die Herausforderung ist hierbei, die Konsumenten und ihre Wünsche in den Mittelpunkt zu stellen. Das gelingt nur durch zunehmend individualisierte und zugleich nutzerfreundliche Lösungen.

 

Infografik Audionutzung in Deutschland:

Bei circa 5 Millionen hörbaren Kontakterlebnissituationen pro Tag ist es recht sicher, dass sie das ein oder andere klangvolle Arbeitsergebnis von unserem ersten Slammer beim Content Slam in Düsseldorf schon gehört haben. Wir können wegsehen, aber nicht weghören. Wie man für marktführende Unternehmen die auditiv-kommunikative Kompetenz an allen klingen Kontaktpunkten steigert und was das für Marke, Vertrieb und Service bedeutet bzw. mit Content Marketing zu tun hat, darauf wird Stephan Vincent Nölke von der comevis GmbH & Co. KG bei seinem Slam eingehen. Neue Kommunikationskanäle, neue Touchpoints, neue Kundenbeziehungen, neue Herausforderungen! Es lohnt sich auf jeden Fall bei unserem Content Slamvorbeizuschauen!

 

Auflösung Audio-Logo Quiz:

Flughafen Köln-Bonn, LG, Audi, Mc Donald´s, T-Mobile 
 

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