von

LEWIS

Veröffentlicht am

October 18, 2018

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Sonntagabend auf der Couch: Während der Werbung greife ich gern zum Tablet, um im Internet nach den neuesten Modetrends zu stöbern. Ab einem bestimmten Punkt klicke ich mich nur noch durch die Produktvorschläge, die mir die Website ausgibt, da sie meistens tatsächlich meinem Geschmack entsprechen. Sehr wahrscheinlich geht es nicht nur mir so. Wer macht sich aber Gedanken, über die Abläufe im Hintergrund? Woher weiß der Onlineanbieter um meine Vorlieben und welche Produkte mir nicht gefallen?


Ganz einfach: Datenanalyse.

Allein die Klickhistorie und bereits getätigte Einkäufe verraten dem Händler, was für mich relevant ist und was nicht. Sogar Facebook-Likes lassen sich in so eine Datenanalyse einbinden, um das Bild des Konsumenten und dessen Kaufverhalten zu schärfen. Ich finde das praktisch. Nicht nur, wenn es ums Shoppen geht. Aber wo ist die Grenze? Was nehmen wir gern an und was möchten wir nicht mehr tolerieren?

Das Prinzip der Datenanalyse im Internet

Viele Dinge, die uns im Alltag begleiten, fußen auf dem Prinzip der Datenanalyse.Zwar ist jedem klar, dass während eines Fußballspiels in der Allianzarena mehr Busse und Bahnen fahren müssen. Aber ohne eine entsprechende Datenanalyse wird kein Verkehrsunternehmen mehr Fahrzeuge losschicken. Ganz ähnlich funktionieren die elektronischen Verkehrsleitsysteme an den Autobahnen. Der Verkehrsfluss wird durch Kameras aufgenommen, anschließend ausgewertet und die Geschwindigkeit angepasst oder gar der Seitenstreifen als zusätzliche Fahrbahn freigegeben. Genauso funktioniert es bei der Brennerüberquerung. Nur wenige Stunden vorher in der ADAC-Filiale wird die Vignette gekauft und das Kfz-Kennzeichen erfasst und man fährt einfach auf der Videomaut-Spur an den Mauthäuschen vorbei. Würden diese Systeme mit einem Mal keine Daten mehr sammeln, auswerten und entsprechende Optionen eröffnen, würden erste erzürnte Stimmen in Warteschlagen zur U-Bahn oder der Mautstellen laut.

Unüberhörbar laut.

Big Data und das Internet of Things (IoT) sind seit langem schon Bestandteil unseres Alltags und werden es auch bleiben. Selbstverständlich gehen damit hohe Risiken einher. Sensible Daten schwirren durchs Netz, nicht nur persönliche, sondern auch geschäftliche, wie breachlevelindex.com zeigt. Wir betreuen viele Kunden, für die Big Data und das IoT zum täglich Brot gehören. Sehen daher sowohl die Risiken, aber kennen auch die Hebel, die in Gang gesetzt werden, um Datenmanagement und –Speicherung zu einer möglichst sicheren Sache zu machen. Genauso kennen wir die Nachteile, die uns nachdenklich stimmen, so wie die Vorteile, die uns das Leben an vielen Stellen erleichtern und auf die die wenigsten verzichten wollen. Ob man aber selbst sämtliche Daten über sich veröffentlichen will, oder doch nur das nötige Minimum preisgibt, bleibt immer noch jedem selbst überlassen. Eine spannende Infografik zum IoT finden Sie hier.

Wo ist für Sie die Grenze und was möchten sie nicht tolerieren? Wir würden uns freuen wenn Sie an unserer anonymen Umfrage teilnehmen!

 

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