von

LEWIS

Veröffentlicht am

October 18, 2018

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Die E-Mail zählt nach wie vor zu den privatesten digitalen Medien. Wenn es Firmen mit Ihren Markenbotschaften vorbei an Spamfiltern in den Posteingang schaffen und die Mail vom potenziellen Kunden dann auch noch gelesen wird, wurde ein entscheidender Schritt in Richtung Geschäftsabschluss getan.


Die E-Mail ist eines der wirksamsten Marketingwerkzeuge. Allerdings sind im Schnitt über zehn E-Mails nötig, bis erstmals ein Verkauf ausgelöst wird. Die folgenden fünf Tipps sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche E-Mail-Kampagne.

  1. Adress-Akquise: nicht zu viele Informationen auf einmal abfragenAm Anfang steht die Akquise von neuen Mailadressen zum Aufbau einer Datenbank. Idealerweise ist die Datenbank nach Zielgruppen segmentiert. Grundsätzlich gibt es für die Akquise zwei Möglichkeiten. Im besten Fall abonnieren die Besucher auf der eigenen Webpräsenz den Newsletter freiwillig. Ergänzend kann man weitere Adressen, die der gewünschten Zielgruppe entsprechen, über einen Adressverkäufer erwerben. Sticky Widgets sorgen dafür, dass das Anmeldefeld auf der Webseite immer im Blickfeld ist, wenn der Besucher nach unten scrollt. Es sollten auch nie zu viele Informationen auf einmal abgefragt werden. Im ersten Schritt genügt die E-Mail-Adresse, um die anfängliche Hürde möglichst niedrig zu halten. Rabattgutscheine oder E-Books erhöhen den Anreiz, diese Hürde zu überwinden.
  2. Qualität vor QuantitätHat der Besucher seine Mailadresse hinterlassen, sollte er auf der nächsten Seite die für ihn relevanten Newsletter-Themen auswählen können. Ist der Besucher erst einmal diesen Schritt gegangen, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass er weitere Informationen von sich preisgibt. Wichtig ist der Name für die persönliche Ansprache. Um Wegwerfmails vorzubeugen bietet sich der folgende Trick an, mit dem man zugleich eine gesetzliche Vorgabe erfüllt.
  3. Double Opt-in…oder man ist rausWartet man etwa 15 Minuten mit dem Zuschicken der Bestätigungsmail, wird ein Großteil an Wegwerf-E-Mails ausgefiltert, bevor diese überhaupt die eigene Adress-Datenbank aufblähen. Da diese dann in der Regel schon wieder ungültig geworden sind, entsteht ein Hard Bounce, das heißt, der Newsletter wird aufgrund einer ungültigen Empfängeradresse zurück an den Absender geschickt. Gleichzeitig erfüllt man mit der Bestätigungsmail die in Deutschland gesetzliche Vorgabe des Double-Opt-In-Verfahrens. Damit soll verhindert werden, dass ein Dritter jemanden ohne dessen Kenntnis für einen Newsletter anmeldet. Wichtig: jeder Newsletter muss darüber hinaus einen Opt-out-Link sowie ein Impressum enthalten.
  4. Die optimale Newsletter-Frequenz……gibt es nicht, beziehungsweise ist individuell. Es gilt herauszufinden, welche Empfänger bereit sind, mehrmals in der Woche einen Newsletter zu empfangen und welche Empfänger eher weniger erhalten sollten. Wer in der Vergangenheit öfters aus einer E-Mail heraus auf der eigenen Webseite gelandet ist, ist ein Kandidat für häufigeren Newsletterversand.
  5. Blacklists meiden Sind zu viele Newsletter-Abonnenten von der E-Mail-Flut genervt oder fehlt der Abmeldelink, werden die Mails schnell als Spam markiert. Geschieht dies bei großen Maildiensten wie zum Beispiel Web.de oder Hotmail zu häufig, landet man schnell auf deren Blacklist, das heißt der Newsletter wird bereits vom allgemeinen Spamfilter des E-Mail-Providers aussortiert. Über kostenlose Tools wie etwa mxtoolbox.com lässt sich prüfen, ob die Versandadresse bereits auf diversen Blacklists steht.

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