Beim Bewerbungsgespräch ließ ich bereits anklingen, dass ich gerne aufsteigen würde, und keinesfalls nur eine ruhige Kugel schieben möchte. Entgegen meiner Erwartung musterte mich mein Gegenüber nicht argwöhnisch, sondern bekräftigte mich in meinem Plan: „Wenn du gute Arbeit leistest, ist das durchaus möglich!“. Und so machte ich mich in den ersten drei Monaten daran die verschiedenen Teams zu unterstützen und unterschiedlichste Kunden und Aufgabenbereiche kennenzulernen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass mir die Arbeit nicht nur Spaß machte, sondern auch das Feedback von den Teams positiv ausfiel.
Als sich die drei Monate dem Ende neigten, bekam ich die gute Nachricht, dass ich als Trainee in einem der Teams starten kann. Meine Wahl fiel auf das B2C-Team. Die Lifestyle-Themen und der bunte Mix an Kunden machten die Arbeit spannend und entsprachen meinem Interesse. So arbeitete ich zu Beginn für einen großen Streaming-Anbieter und durfte viel über die Medienlandschaft in Deutschland und die Ansprache von Journalist:innen lernen. Und auch wenn es mir anfangs schwer fiel die Tonalität für die vielfältigen Themen in Pressemitteilungen und Journalisten-Briefings zu treffen, feierte ich erste Erfolge und wir wurden zu einem eingespielten Team. Die Zeit verflog wie im Nu und ich genoss es, ein essenzielles Mitglied des Teams zu sein. Als ich dann nach rund einem Jahr offiziell vom Trainee zum Account Executive befördert wurde, empfand ich das als Anerkennung meiner Leistungen und fühlte mich als vollwertiger Teil des Teams.
Der Alltag in einer Agentur ist schnelllebig und bringt oft kurzfristige Veränderungen mit sich: Daher durfte ich schon früh viel Verantwortung übernehmen. Der erste eigene Kunde, die ersten Calls, die ich ohne Support von Senior-Berater:innen leitete. „Wie soll ich das alles schaffen?“, dachte ich mir insgeheim. Dass ich das alles mit links meisterte, wäre glatt gelogen. Doch das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, bestärkte mich und ich gab weiterhin mein Bestes. Es gab Höhen und Tiefen, doch mit jeder Woche wurde ich sicherer und lernte mein volles Potenzial auszuschöpfen. Stolz machen mich die Kunden, die ich damals übernommen habe und mit denen ich bis heute zusammenarbeiten darf.
Inmitten der Pandemie wurde ich dann für meine Bemühungen belohnt und zum Senior Account Executive befördert. Plötzlich hatte sich einiges geändert: Ich war an das tägliche Arbeiten im Büro gewohnt, das bald nicht mehr möglich war. Ich erledigte meine Aufgaben von zuhause aus und hielt Meetings ausschließlich per Zoom ab. Diese Zeit fiel allen schwer, doch besonders, als wir wieder regelmäßig ins Büro zurückkehren konnten, merkte ich: Ich hatte es vermisst! Mit Leuten in meinem Alter in einem Büro zu sitzen, gemeinsam Pausen zu gestalten, und vielleicht auch einfach nur bei einem Kaffee zu ratschen, macht einen riesigen Unterschied. Man bricht aus seinen Routinen aus und ist inspirierter. Klar braucht man auch mal seine Ruhe, um beispielsweise einen längeren Text zu schreiben (wie diesen), aber dafür reicht meist ein Tag pro Woche im Home-Office. Die neue Flexibilität, die uns auch nach der Pandemie ermöglicht wird, gefällt mir.
Auch wenn ich mittlerweile als Campaign Manager Kunden-Teams leite und für umfangreiche Budgets verantwortlich bin, habe ich noch immer nicht aufgehört zu lernen. Bei TEAM LEWIS gibt es Expert:innen in so vielen verschiedenen Bereichen. Und unsere Kunden fordern uns entsprechend: Könntet ihr uns TikTok erklären? Wie optimieren wir unsere Website für Suchmaschinen? Für jeden Bereich gibt es Expert:innen bei TEAM LEWIS, die uns helfen, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten und von dem ich gleichzeitig Neues lernen kann.