von

LEWIS

Veröffentlicht am

October 23, 2018

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Creative, Texten

Ich glaube, ich bin mit diesem Gefühl unter den PRlern nicht alleine. 15 Uhr, das Mittagessen liegt noch ziemlich schwer im Magen und ein Text steht an. Frei nach Murphy’s Gesetz ist das Thema ausgerechnet an diesem Tag natürlich nicht Zuckerwatte und Welpen, sondern geht eher in die Richtung „Elektronische Zollabwicklung“ oder „Pro und Contra von RFID“ – also Themen, bei denen man sich gut auskennen und einlesen muss. Da sitzt man also. Vor dem leeren Word Dokument. Und muss etwas Intelligentes zu einem komplizierten Thema zu Papier bringen. Im Kopf – gähnende Leere. Mit Schreibblockaden umgehen ist sicher sehr individuell, aber hier trotzdem meine fünf Tipps, um wieder Bewegung ins Gehirn zu bringen – vielleicht helfen sie ja dem ein oder anderen:


1. Frische Luft
Ja, das klingt wie etwas, das Mütter sagen. Aber einfach mal eine Runde um den Block zu laufen, als Raucher vielleicht eine Zigarette zu rauchen und an etwas ganz anderes zu denken, hilft: Die Einkaufsliste fürs Wochenende, das Geburtstagsgeschenk für Opa. Irgendwas. 10 Minuten können da tatsächlich Wunder bewirken.

2. Ablenkung

Dieser Trick ist sicher auch nicht für jeden etwas, weil da vielleicht auch nicht jeder Arbeitgeber mitspielt. Wenn ich nicht schreiben kann, setze ich mich oft für eine halbe Stunde mit einem Buch in unseren Lounge Bereich und lese. Am liebsten leichte Kost, Strandlektüre, die nicht wirklich anspruchsvoll ist. Natürlich gilt: Jedem das seine. Mir helfen Bücher, dem nächsten vielleicht Musik, ein paar Minuten von YouTube berieseln lassen oder essen.

3. Tapetenwechsel

Manchmal hilft es schon, einfach den Ort zu wechseln. Warum nicht mal mit dem Laptop ins Café oder den Park verschwinden?

4. Ruhige Umgebung
Während zwei Kollegen telefonieren, der nächste Musik hört und vor dem Fenster Kinder spielen ist es fast unmöglich, einen vernünftigen Text aufs Blatt zu bekommen. Wer im Büro keinen Rückzugsort findet, kann gleich zwei Tipps kombinieren – ab in den Park mit euch.

5. Liegenlassen

Wenn die Deadline es zulässt – auf Morgen verschieben. Es gibt 634 andere Dinge, die erledigt werden müssen und die vielleicht nicht dieselbe Kreativität voraussetzen, wie ein Text. Stundenlang mit leerem Blick auf den Bildschirm starren ist verschwendete Zeit und eine Nacht über etwas schlafen ist aus gutem Grund der Lieblingsratschlag all unserer Großmütter. Lässt die Deadline es nicht zu, müssen wir da wohl durch – siehe Tipps 1-4. In diesem Sinne – gutes Gelingen, liebe Schreiberlinge!

 

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