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TEAM LEWIS LEWIS

von

Caren Seegers

Veröffentlicht am

September 2, 2021

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Influencer Marketing

Auch wenn Influencer Marketing schon lange keine neue Marketing-Disziplin mehr ist,  stehen Unternehmen doch auch heute noch vor der Frage: Lohnt sich Influencer Marketing für uns? Erreichen wir die Unternehmensziele, wenn wir Influencer Marketing in unseren Marketing-Mix integrieren? Wenn auch Sie sich diese Fragen stellen, dann werfen Sie doch einen Blick in unseren Influencer Marketing FAQ für Unternehmen:


Influencer Marketing FAQ für Unternehmen

 

  1. Habt Ihr ein eigenes Netzwerk an Influencern?

Wir pflegen bewusst Beziehungen mit zuverlässigen und professionellen Influencern, mit dessen Output wir regelmäßig zufrieden sind. Auch die Performance-Werte der Influencer werden von uns in proprietären Datenbanken gespeichert. Auf diesen Grundlagen empfehlen wir unseren Kunden gerne passende Influencer, bei denen wir zuverlässig sagen können, dass sich eine Kooperation lohnt und der Content gelingt.

 

  1. Wie läuft ein Kooperationsprozess ab?

Natürlich ist der Kooperationsprozess immer ein Stück weit vom Kunden und der Kampagne abhängig. Grob, lässt sich der Ablauf in 5 Schritte einteilen:

  1. Analyse:
  • Strategie-Entwicklung: Definition der Ziele und Zielgruppen, Entwicklung der Kreatividee, sowie einer adäquaten Kampagnen-mechanik, erste Influencer-Recherche
  • Abstimmung und Finalisierung der Kampagnenidee

 

  1. Ansprache:
  • Kontaktierung der Influencer:innen
  • Preisverhandlungen
  • Absprachen zum Content-Rahmen (Input Influencer:innen)

 

  1. Vorbereitungen:
  • Vertragswesen
  • Briefings erstellen
  • Briefing-Abstimmungen
  • (ggf. Influencer:innen Briefing- Call)
  • Besprechung von Rückfragen mit Influencer:innen
  • Veröffentlichungstermine definieren

 

  1. Content-Produktion
  • Content-Produktion Influencer:innen
  • Qualitätsmanagement durch LEWIS
  • Content-Freigabe durch LEWIS und Kunden
  • (ggf. Feebdackschleifen)
  • Content-Koordination & GO LIVE

 

  1. GO LIVE und Reporting
  • Monitoring der Influencer:innen Postings
  • Einholen der Leistungswerte
  • Erstellung eines detaillierten Reportings inklusive Handlungs-empfehlungen

 

  1. Wie werden die Influencer kontaktiert?

Nachdem wir uns ausgiebig mit einem Influencer beschäftigt haben und sicher sind, dass er/sie zum Kunden / zur Kampagne passt (und wir vorher noch nicht mit ihm/ihr zusammengearbeitet haben), kontaktieren wir ihn bzw. das Management via Mail. Wichtig ist uns, dass wir keine werblichen Standard-Mails herausschicken, sondern individuell auf den Creator und seinen Content eingehen. Im Zuge der Vorstellung des Kunden und der Kampagne, begründen wir, warum er/sie aus unserer Sicht das perfekte Match ist. Natürlich stellen wir auch unsere Agentur vor, damit sich die meisten Fragen bereits aus unserer ersten Kontaktierung klären. Sollte der Influencer Interesse an einer Kooperation signalisieren, bitten wir direkt um das Mediakit, sowie die aktuelle Preisliste.

 

  1. Was macht einen adäquaten Influencer aus?

Welcher Influencer passt zum Kunden und zur Kampagne? Welche Kriterien sind wichtig? Grundsätzlich gelten die beiden Q’s: Qualität und Quantität.

Zur Seite der Qualität gehören Kriterien, wie Brand/Topicfit, inhaltliche Content-Qualität, sowie Konkurrenzausschluss. Auch Zuverlässigkeit und professionelle Kommunikation sind essenziell.

Auf Quantitätsebene betrachten wir alle Performance-Werte des Influencers: Durchschnittliche Netto-Reichweiten, Interaktionsraten und alle einsehbaren Audience Daten (Geschlechterverteilung, Altersstruktur und Herkunft der Zielgruppe), um sicherzustellen, dass wir die richtige Zielgruppe erreichen.

 

  1. Was können Influencer heutzutage leisten und welche Zielsetzungen erfüllen sie?

Influencer sind ein geeignetes Instrument, um die Marken-Awareness zu steigern und eine Traffic-Steigerung zu erzielen. Start-Up Brands, wie „Hello Body“, „Kapten and Son“ oder „Les Lunes“ beweisen, dass hierdurch ebenso die Sales gesteigert werden können. Allerdings sind diese schwer messbar, es sei denn, man arbeitet mit Codes oder Trackinglinks. Oft bestellen die Kundinnen nach Mehrfach-Kontakten, nicht direkt über den Swipe-Up oder am Point of Sale. Diese Kaufprozesse sind messbar schwierig auf Influencer zurückzuführen.

 

  1. Welche Faktoren bestimmten die Kooperationskosten?

Die Influencer Fee ist von mehreren Faktoren abhängig, wie unter anderem der Reichweite und gängigen Tausender-Kontakt-Preisen.

Die Preisverhandlungen übernehmen wir für unsere Kunden. Hilfreich hierbei ist auch, direkt eine Kostengrenze festzulegen. Zudem bestimmt die Affinität des Influencers zum Thema/zur Kampagne mit, wie viel Rabatt möglich ist.

 

  1. Wir haben noch keine Erfahrung mit Influencer-Marketing. Wo fangen wir an?

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Learning by Doing und eigenständig experimentieren sind wichtige Schritte. Das Praktische: Auch im Influencer-Marketing lässt sich effizient skalieren, sodass man zu Beginn ausschließlich mit Mikro Influencern arbeiten kann oder nur Barter Deals bucht.

 

  1. Wie werden Kunden hinsichtlich des Influencer-Contents abgesichert?

Zum einen übernehmen wir das Vertragswesen für unsere Kunden. Diese werden hierdurch rechtlich abgesichert, falls es zu Komplikationen mit dem Influencer kommen sollte.

Zum anderen wird jeder bezahlte Content im Vorhinein von uns und dem Kunden freigegeben. Es darf nichts gepostet werden, was wir nicht zuerst freigeben wurde.

 

  1. Makro- oder Mikro-Influencer?

Die Bedeutung von Mikro-Influencern ist weiterhin sehr hoch mit einer leichten Steigerung gegenüber 2018 (+7 Prozent). Makro-Influencer nehmen ebenfalls signifikant an Bedeutung zu (+16 Prozent). Mikro-Influencer sind nicht nur finanziell günstiger als ihre größeren Konkurrenten, sondern bringen oft mehr Glaubwürdigkeit und Transparenz mit. Sie sind in der Lage, auf jeden Kommentar und jede Direct Message zu antworten, was das Vertrauen insgesamt – und auch in Produkt-Werbung steigert. Dies zeigt sich insbesondere an der im Durchschnitt deutlich höher ausfallenden Posting Interaktionsrate. In bestimmten Fällen bespielen sie Nischen und kommunizieren ihr Expertenwissen, was ihre Inhalte auf der qualitativen Seite wertvoll macht (beispielsweise Ärzte, Psychologen oder Steuerberater).

 

  1. B2B oder B2C?

Influencer-Marketing kann in beiden Marketingbereichen Sinn machen: B2C, sowie B2B. Allerdings unterscheidet sich B2B Influencer-Marketing deutlich vom B2C Influencer-Marketing. Letzteres hat schon lange keinen Exotenstatus mehr. B2B-Marken haben sich diesem Marketinginstrument bisher nur mit Zögerung angenähert – doch langsam gewinnt auch dieses Feld an Bedeutung.

Influencer Marketing im B2B-Bereich unterscheidet sich deutlich vom B2C-Influencer-Marketing. In B2B Sphären sind Reputation, die Position und das Standing des Influencers von Bedeutung. Während im B2C-Influencer-Marketing eher Kennwerte, wie Impressionen und Interaktionsraten misst, geht es im B2B-Marketing hauptsächlich darum, die richtigen Personen zu erreichen. Deswegen spielt die Reichweite hier beispielsweise eine deutlich weniger große Rolle. Schon Influencer mit 1.000 bis 5.000 Followern können hier enorm sein.

Wir hoffen, dass wir durch unseren Influencer Marketing FAQ einige Fragen beantworten konnten. Falls Sie sich nun für eine Influencer-Kampagne entscheiden sollten, möchten wir Ihnen unsere Serviceleistungen im Bereich Influencer Marketing empfehlen.

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