Martina-Guckeisen

von

Martina Guckeisen

Veröffentlicht am

October 18, 2018

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Jeder von uns kommt mal in die Situation, seinem Gegenüber Feedback geben zu wollen – oder auch müssen. Denn nicht immer handelt es sich dabei um einen positiven Anlass. So oder so: Feedback ist immer wertvoll. Vorausgesetzt, es ist konstruktiv, fair und man nimmt es an.


Für alle die, die vielleicht zögern oder nicht wissen, wie sie gerade Krisengespräche am besten angehen können, kommen hier ein paar Tipps:

 

  1. Immer positiv beginnen, dann erst zur (konstruktiven) Kritik überleiten. Heißt zum Einstieg Sätze verwenden wie „Ich finde gut, dass/ wie….“.
  2. So spezifisch wie möglich: Beschreiben statt be- bzw. verurteilen. Dazu gehört auch, möglichst an Beispielen festzumachen, worum es genau geht. „Sehr gut war, wie Du (…) gemacht hast.“
  3. Aus aus der eigenen Perspektive sprechen. Wie kam ein bestimmtes Verhalten an? Lässt sich ausdrücken mit Worten wie „Ich denke….“ oder „Es kommt bei mir so an, als ob….“. Das bringt den Gesprächspartner dazu, darüber nachzudenken, dass Aussagen oder Verhaltensweisen ganz anders rüberkommen können, als sie eigentlich gemeint waren.
  4. Mit „Beweisen“ belegen: Wie schon bei Punkt 2 genannt, ist es wichtig, nicht zu allgemein zu kritisieren. Das hilft nicht weiter. Außerdem: nicht vorwurfsvoll werden, so dass sich das Gegenüber angegriffen fühlen könnte – also Sätze wir „Du hast nicht….“ oder „Du bist nicht….“ runterschlucken – und auch wieder in Ich-Form bleiben: „Meiner Meinung nach…:“, „Mir ist aufgefallen…“, „Ich erinnere mich an…
  5. Ausreden lassen, und zwar beide Parteien. Ja, klingt selbstverständlich, fällt aber besonders in kritischen Situationen gerne mal schwer und unter den Tisch….
  6. Nicht sammeln, sondern gleich das Gespräch suchen: In vielen Firmen, so auch bei LEWIS, gibt es mindestens einmal im Jahr für jeden Mitarbeiter ein Performance- – oder auch Feedback- – Gespräch. Dennoch bitte, bitte nicht alle Punkte übers Jahr sammeln bis zu diesem Termin, sondern gleich klären.
  7. Positiv abschließen – deshalb spricht man auch gerne vom „Feedback-Sandwich“

 

Feedback ist ein Geschenk – und nicht vergessen: nicht nur verteilen, sondern auch das eigene Feedback anfragen ;-).

Mehr zu Martina Guckeisen finden Sie auf unserer Leadership-Website.

 

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