von

Susanne Collins

Veröffentlicht am

January 14, 2016

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Dieser Routenplan hilft PR- und Marketingprofis 2016 auf die Sprünge Hand aufs Herz: Was haben Sie sich fürs neue Jahr vorgenommen? Mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören oder vielleicht den Schreibtisch öfter aufräumen? Laut einer aktuellen Umfrage des Partnerportals Parship will jeder vierte Befragte 2016 gesünder essen. 21 Prozent wollen mehr Zeit mit der Familie verbringen. Aber vielleicht geht es Ihnen ja auch wie einem Fünftel der Befragten dieser Erhebung: Sie fassen keine guten Vorsätze, da es mit der Umsetzung spätestens nach einigen Wochen wieder mal hapert...


Doch egal, ob nun um gute Vorsätze oder eine bis ins Detail ausgeklügelte Strategie geht: Zum Jahresstart schadet es sicher nicht, sich mit den Trends der kommenden Monate zu beschäftigen. Schließlich wollen wir den Kollegen und Konkurrenten nicht hinterherhinken. Dies sind ein paar PR- und Marketingentwicklungen, die nun verstärkt ins Auge gefasst werden sollten:

Echtzeit muss sein

Hier ein schnelles Kundenstatement zu einem Hacking-Vorfall, dort ein kurzes Video auf SnapChat oder Periscope. In den kommenden Monaten wird es immer mehr darum gehen, noch aktueller und schneller zu sein als die Konkurrenz. Hierzu gehören beispielsweise Live-Berichte oder Tweets von der Kundenkonferenz oder wichtige Hintergrundinformationen zu aktuellen Technikhypes.

 

In den sozialen Netzwerken suchen

Google ist die Suchmaschine par excellence; daran wird sich auch 2016 kaum etwas ändern. Gleich darauf folgt aber YouTube. Statt Review-Webseiten zu besuchen, schauen Konsumenten verstärkt auf Twitter, um hier herauszufinden, was Influencer zu sagen haben. Auf Facebook wiederum finden sich die Meinungen von Freunden und Bekannten. Deshalb müssen sich Kommunikationsprofis und Unternehmen in den kommenden Monaten noch mehr mit den Suchfunktionen sozialer Plattformen beschäftigen und für ihre Zwecke nutzen. Weitere wichtige Themen, den Beachtung geschenkt werden muss, sind SEO, gefolgt von Social Ads und gesponserten Posts.

 

Nicht ohne mein Smartphone!

Es steht außer Frage: Ohne Handy, Tablet und Co. kommt derzeit keine Trendbeobachtung aus. Es gibt geschätzt 3,65 Milliarden mobile Anwender auf der Welt. Wer sie nicht auf dem Radar hat, kann nicht länger mithalten. Deshalb gehört Mobiles Marketing 2016 in jede Kommunikations-kampagne.

 

Auf die Technologie kommt es an

88 Prozent der Angestellten erklären in einer aktuellen Epson-Umfrage, dass bessere oder neue Technologie helfen würde, ihre Effizienz zu erhöhen. Das gilt branchenübergreifend und für Unternehmen der verschiedensten Größen. Der LEWIS-Tipp: Kennen Sie die Bedürfnisse von Kunden und Mitarbeitern, um ihnen maßgeschneiderte Kommunikationskanäle, Kampagnen, Tools und unterstützende Technologien an die Hand geben zu können. Die technikaffine Generation der Digital Natives dominiert zudem die Belegschaft von morgen. Wem es misslingt, geeignete Arbeitsplatztechnologien zur Verfügung zu stellen, wird als Arbeitgeber unattraktiv und kann nicht aus einem umfangreichen Mitarbeiterpool rekrutieren, engagieren und binden.

 

Erzählen Sie Geschichten!

Worte sind unser Metier. 2016 kommt es aber nicht länger alleinig auf pfiffige Wortkreationen an – denn das bieten schließlich alle irgendwie. Wer sich von der Masse abheben möchte, setzt auf Storytelling. Erzählen Sie die Geschichte hinter einer Marke oder einer neuen Lösung, um den Leser, den Rezipienten, den Kunden gezielter zu adressieren und Identifikationsmöglichkeiten zu schaffen. Niemand möchte alleinig über die Vorteile einer neuen Waschmaschine informiert werden. Wird der Anwender stattdessen als Terminator von Ketchup-Flecken oder Grauschleier dargestellt, geht die Kundenansprache 2016 in die richtige Richtung.

 

Ein Film oder eine Infografik statt tausend Worte

Nicht erst der Erfolg von YouTube oder Instagram hat Kommunikationsexperten gezeigt: Sie können eine noch so schöne Meldung schreiben, ein pfiffiges Bild, eine tolle Infografik oder ein kurzer Film stellt so manches Wortkonstrukt in den Schatten. Am allerbesten ist es jedoch, 2016 auf umfassende Services zu setzen, die verschiedene Kanäle und Darstellungsformen abdecken. Warum nicht eine Umfragemeldung mit einer Eyecatcher-Infografik aufwerten oder eine Präsentation zum Firmenjubiläum mit einer kurzen Filmsequenz ergänzen? Wir sind visuelle Wesen und können Informationen viel besser aufnehmen und erinnern, wenn sie von Bildern begleitet werden. Aber auf die Qualität kommt es an.

 

In diesem Sinne: Auf ein erfolgreiches und erinnerungswürdiges 2016!

 

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