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Pressemitteilung

Veröffentlicht am

October 30, 2018

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Ich bin ein Kind der 90er, der Boybands, Inline-Skates und Tattoos. Wir sind auf Bäume geklettert, mit einem Handy in der Gesäßtasche. Kassetten machten dem Discman Platz, das Internet kam in die Cafés. Wir sind diejenigen, deren Kindheit geprägt war von zwei Welten: der analogen und der digitalen.


Und da bin ich hier im jungen Düsseldorfer Team von LEWIS PR bei weitem nicht die Einzige – für fast ein Drittel von uns gehören Web und Backstreet Boys untrennbar zusammen. Wir gehören zur Generation der Digital Natives. Das Verständnis für das Internet fließt genau so in unseren Adern wie die heimliche Liebe zum Pop der 90er. Statt in einem Buch nachzuschlagen googeln wir, ohne Smartphones hätten wir keine Idee, wie viel Uhr es gerade ist.  Unsere Gefühlslage posten wir auf Facebook. Mit diesen zwei Herzen in der Brust verwundert es nicht, dass grade wir, die das Web und Web 2.0 geprägt haben, es zu einer Plattform für unsere Nostalgie gemacht haben. Auf Facebook sprießen Gruppen, die nur für uns gedacht sind: „Kinder der 90er“, „Die 90er Generation“, „Bringt die Helden der 90er zurück ins TV“ und „Unsere Hits der 90er“ sind nur einige davon. Auf YouTube gibt es ganze Kanäle, die sich einzig und allein dem Trashpop, dem Eurodance und den 90er Ikonen widmen. Eine Suche durch die Blogosphäre mit dem Stichwort „90er Jahre“ ergibt knapp 250.000 Treffer. Doch bei aller Sentimentalität sind wir, die Kinder der 90er, erwachsen geworden. Heute sind wir Social Media-Experten und verdienen mit Bloggen unseren Lebensunterhalt, wir machen Online-PR für unsere Kunden und betreuen das Social Media-Management – Jobs also, die wie für uns geschaffen sind, weil sie uns in die Wiege gelegt wurden. Wir machen diese Jobs mit der gleichen Leidenschaft, mit der wir früher von Pfütze zu Pfütze gesprungen sind, weil beides zu uns gehört: Das Internet ist unser digitales Zuhause, aber neben unserer Rolle als Digital Natives sind wir Räuber und Gendarmen, wir sind Groupies und haben keine Angst vorm schwarzen Mann – wir sind eben Kinder der 90er.

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