von

LEWIS

Veröffentlicht am

October 12, 2018

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Teambuilding

Besonders bei großen Teams, die auf einem Kunden arbeiten, kommt es hin und wieder zu Schnittstellenproblemen und unklaren Zuständigkeiten. Wer macht was und ist wofür verantwortlich? Wo muss man “hier” schreien, oder bei wem ist eine Aufgabe gegebenenfalls besser aufgehoben? Es gibt unzählige Teambuilding-Möglichkeiten. In-house, extern mit Trainern und ohne. Warum nicht mal das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden? Ein gemeinsames Projekt außerhalb des Tagesgeschehens kann da helfen. Wie wäre es mal mit der gemeinsamen Zubereitung eines Essens? - Teambuilding durch Kochen


Ein schöner italienischer Abend mit Pizza und Wein und den lieben Kollegen wäre doch die Idee. Und so funktioniert das „Team Pizza backen“: Zuständigkeiten & Schnittstellen Zunächst muss ein Gruppenleiter gefunden werden. Das kann, muss aber nicht, das echte Team Lead sein. Dieser verteilt grob die Aufgaben. Am Besten sagt er dabei nicht: „Du besorgst Mehl und du Tomaten“, sondern gibt nur grobe Anweisungen wie: „Ihr seid für den Boden zuständig und ihr für den Belag“. Bei internationalen Teams mit Kollegen, die rein für die Koordination zuständig sind, bildet selbiges eine eigene Truppe, die die Tomatensoße zubereitet und somit das „Team Teig“ mit dem „Team Belag“ auf der Pizza verbindet. Ohne die Soße fehlt ein wichtiger Teil, ohne den die Pizza nicht schmeckt.

Schnittstellen und mögliche Überschneidungen müssen klar sein. Nicht nur im Leben, sondern auch beim Pizzabacken: Einige Zutaten wie etwa Gewürze brauchen mehrere Gruppen. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes das Salz in der Suppe. Aber wer kümmert sich darum? Das Teig- oder Belagteam, eventuell auch das Soßenteam? Bestenfalls sollte diese Schnittstelle in der Runde erkannt und zugeteilt werden. Die einzelnen Gruppen erstellen einen Einkaufszettel für alles, was sie benötigen. Es sollte geklärt werden, wer gemeinsame Zutaten besorgt, damit sich nichts doppelt. Wie im Alltag, lassen sich auch hier Ressourcen sparen: Man braucht nicht zwei Dosen Salz kaufen, wenn das vorher gut abgesprochen ist. Eventuell können die anderen Teams auch noch auf fehlende Zutaten hinweisen. Die einzelnen Mitglieder sprechen sich untereinander ab, wer was besorgt, damit jeder im Sinne der optimalen Aufgabenaufteilung ungefähr gleich viel investiert. Schlaue Kollegen werden sagen: „Hey, dann kaufe ich fertigen Teig, den ich nur noch ausrollen muss. Das spart Zeit.“ Nein, das ist nicht Sinn der Sache, da auch PR-Arbeit nur zu einem gewissen Maß vorgefertigt sein darf. Jeden Tag müssen wir uns aber aufs Neue uns Gedanken zu Prozessen und Inhalten machen.

Auf geht’s! Wenn alle Zutaten gekauft sind,… Moment! Da fehlt doch was. Wo soll die Pizza zubereitet werden? Ohne Küche, keine Pizza. In der Regel sorgt das Unternehmen für einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz. In diesem Fall muss der Leiter improvisieren. Ein Gruppenmitglied fragen, wer eine große Küche hat oder eine Eventküche mieten wie zum Beispiel den Kochraum.

Wenn nun alle Zutaten gekauft sind und die Küchensituation geklärt ist, kann es losgehen. Jedes Team beginnt zu arbeiten, aber auch hier zeigt sich schon wieder ein Schnittstellenproblem. Team Belag wird voraussichtlich viel schneller sein als Team Teig. Zum Wartezeit überbrücken gibt es zwei Möglichkeiten. Man nimmt eine Flasche Wein mit und trinkt die in der Zwischenzeit genüsslich oder man fragt nach, ob ein Kollege Hilfe braucht. Häufig ist es so, dass ein Mitglied aufgrund unterschiedlicher Tätigkeitsfelder die Aufgaben nur schwer bewältigen kann, während ein anderer Kollege Zeit hat. Alle Elemente Fertig? Das Ausrollen und Belegen kann beginnen. Und während die Pizza im Ofen ist, darf dann auch der Wein geöffnet werden – sofern er auf der Einkaufsliste stand….. Nicht vergessen: Fotos machen, um den Spaß hinterher nochmal Revue passieren zu lassen… Einen Guten Appetit

Es geht also beim Pizzabacken wie im Beruf um klar definierte Aufgaben, die richtige Kommunikation und Klärung von Schnittstellen sowie um aktives um Hilfe fragen, aber auch ums Hilfe anbieten. Wenn alles geklappt hat, haben drei Sachen gestimmt: Die Organisation, die Schnittstellen und allem voran die Kommunikation. In der Theorie könnte nun die perfekte Pizza als Ergebnis der perfekten PR-Arbeit dem Kunden vorgelegt werden. Aber heute isst das Team die Pizza, ihren Erfolg selbst.

 

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